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persönlich erreichte Meilensteine

Wenn wir unser Leben mit einer Autobahn vergleichen, so hat jeder Lebensabschnitt einen Meilenstein. Die wichtigsten Meilensteine aus meinem Leben, möchte ich Ihnen in einer Kurzbiographie zusammenfassen, damit Sie sich ein Bild von mir machen können und vielleicht auch erkennen, wie schnell oder wie langsam ich auf der Straße des Lebens gefahren bin.

Der erste Meilenstein

wurde zu meiner Geburt am 20. November 1957 in Berlin-Neukölln gelegt. Bis zu meinem 17. Lebensjahr blieb ich im Elternhaus, was ich aus damaliger Sicht nicht sehr schön empfand. Meine Lehre beendete ich als Verkäuferin. Danach dauerte es auch nicht lange und ich heiratete das erste Mal. Erste Liebe, erste Ehe, erstes Kind und erste Scheidung. Das ging zu schnell, aber aus jedem Lebensabschnitt kann man nur lernen....oder auch nicht, denn eine neue Liebe stellte sich für drei Jahre ein, die sich später auch als Reinfall entpuppte. Trost bekam ich dann von meinem zweiten Mann, mit dem ich auch ein zweites Kind bekam. Als ich meinen zweiten Mann kennen lernte, fing auch sehr intensiv das Interesse an der Esoterik an. Ich war sehr experimentierfreudig und konnte somit aber auch sehr viel lernen. Angefangen hat es im Jahr 1981 mit Seancen. Dann ging es Schlag auf Schlag. Selbst meine Mutter war zunächst erstaunt, denn sie dachte, das wäre nur eine Modeerscheinung. Als sie aber bemerkte, daß ich alles sehr ernst nehme und mich in die Esoterik vertiefe, erzählte sie mir, daß ihre Mutter, meine Oma, auch einige Fähigkeiten besaß, meine Mutter allerdings davon verschont blieb. Ich wollte das Kartenlegen per Fernkurs erlernen. Als ich alle Unterlagen hatte, rief ich dort an, gab meine persönliche Interpretation zu den Karten ab und man erklärte mir, ich bräuchte keine weiteren Lektionen, denn so wie ich das alles interpretiert hatte, war alles super und durch nichts mehr zu übertreffen. Zunächst legte ich nur für Bekannte und Freunde die Karten, bevor ich mit meinen ersten Klienten arbeitete. Ich bemerkte sehr schnell, daß es noch nicht alles war, deshalb beschäftigte ich mich mit

Magie

und erlernte sie. Gutes und Böses. Wie kann man am besten und schnellsten etwas böses entfernen? Natürlich mit der Voodoo-Magie. Aber auch jede andere Magie blieb mir nicht fremd. Hierzu möchte ich nur noch anmerken: Nur wer weiß wie das Böse aussieht oder reagiert, kann das Böse auch bekämpfen. Zur selben Zeit beschäftigte ich mich mit dem

Pendeln.

Auch das war anfangs nicht sehr einfach. Als mein Mann länger im Krankenhaus war, als zu Hause, mußte ich mich mehr um meine Tochter als um meine Klientschaft kümmern. Ich weiß nicht ob Sie es nachvollziehen können, aber ich war darüber sehr traurig, weil ich "Meine Esoterik" zur Seite legen mußte. Mein Mann wurde so krank, daß er nicht mehr reden konnte und er in ein Pflegeheim zwangseingewiesen wurde. Dort wurde er entmündigt. Sie werden sich vielleicht wundern, warum ich Ihnen das hier alles erzähle, aber diese Tiefschläge, die ich auf meiner Autobahn des Lebens erfahren mußte, gaben mir ein besseres Verständnis meinen Klienten gegenüber. Wie heißt es immer so schön? "Eine gute Hexe muß erst selbst durch die Hölle gehen, um anderen Menschen zu helfen." Nach dieser Zeit lernte ich meinen jetzigen Mann kennen. Damals hatte er meine Tätigkeiten nur belächelt, als ich ihm aber beweisen konnte, daß die Esoterik auch lebendig werden kann, fing seine Interesse an meiner Tätigkeit an zu entflammen. Ich gab ihm Unterricht und er ermöglichte mir eine Weiterbildung, denn mein Wunsch war es, die

Hypnose

zu erlernen, die ich ebenfalls mit Bravur bestand Mein zweiter Ehemann verstarb im Heim und so stand nichts mehr einer dritten Hochzeit im Wege. Ich zog mit meiner Tochter zu ihm nach Ost-Berlin. Die erste Zeit mußte ich mir Beschimpfungen der übelsten Sorte anhören, aber ich war schon so einiges gewohnt und machte weiter. Wir legten uns ein kleines Gartenhäuschen zu, in dem ich dann meine Klienten empfing. Von nun an ging es bergauf. Ich konnte mein Leben leben, so wie ich es mir immer gewünscht hatte. Die Esoterik und ich oder auch ich und die Esoterik. Aber wieder wollte ich etwas mehr lernen und war auf der Suche. Ich überlegte und kam zu dem Entschluß, ich habe zwar selbst sehr viel Böses erlebt, aber die Psyche eines Menschen sollte man doch auch verstehen können, deshalb entschied ich mich, über ein Fernstudium die

praktische Psychologie

zu studieren. Zum Schluß bekam ich mein Diplom. Und was mache ich jetzt? Ich gehe ins Internet um meine Dienste anzubieten. Auch Hexenunterricht wird von mir erteilt, denn irgendwann bin ich vielleicht zu alt und krank, dann ist für meinen Ersatz gesorgt und ich kann meine gesammelten Erfahrungen an die nächste Generation weitergeben. Aber noch fühle ich mich nicht zu alt dafür. Das soll es nun gewesen sein, den letzten Meilenstein kann ich noch nicht setzen, denn den will ich auch noch nicht.
Allen, die diese Zeilen gelesen haben, wünsche ich eine tolle erholsame Fahrt auf der Autobahn des Lebens. Sollten Sie Ratschläge oder Hilfe benötigen, so stehe ich gerne mit Rat und Hilfe zur Seite.

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