home

TV

29.12.2010 - ZDF-Mittagsmagazin - Kartenlegen

Presseberichte

25.01.2011 - taz
Die Johannisthaler Hexe und Hellseherin thront auf einem angemessenen, goldverzierten Thron, der Leib ist in einen kunstgestrickten Pullover gehüllt, auf den Augen und den langen, dunkel lackierten Nägeln glitzert es. Nachdem man die Karten von sechs Seiten begrüßt und angepustet hat, legt sie mit dem Legen los und sieht in ihren hübsch bedruckten Bildkarten allerorten wohlmeinende ältere Herren, glückliche Liebe, auch mal einen nicht näher zu definierenden Trauerfall oder eine Reise. Irgendwas stimmt bestimmt. Die bodenständige Hexe ist dabei nicht mal teuer: Je nachdem, was einem die freundliche Konversation wert ist, versenkt man seinen mehr oder minder großzügigen Obolus in einen Wunderlampensparschwein auf dem Tisch.

14.03.2011 - Berliner Zeitung
Und „Hexe Elvira“ legt die Karten
...
Wer sich nicht so sicher bei der Partnerwahl ist wie Ana, kann sich bei Wahrsagerin und „Hexe Elvira“ Rat holen. Auf ihrem Tisch hat sie ein aufgefächertes Tarot-Karten-Set liegen. „Wer die Zukunft kennt, kann sie verändern. Ich zeige mehrere Lösungswege auf, gehen muss sie jeder selber“, sagt sie. Tarot, Pendeln, Hypnose,Handauflegen – „Hexe Elvira“ bietet das volle Programm. Manchmal müsse sie auch unangenehme Botschaften übermitteln,. Eine r Frau habe sie mal von der Heirat abgeraten, weil der künftige Gatte ein Mörder hätte sein können. Tatsächlich sei er später wegen versuchten Mordes angeklagt worden.
Der Stand der Wahrsagerin ist gut besucht, neben Kleid, Planung und Ehevertrag wollen die weiblichen Messegäste offenbar auch das Unplanbare planen. Sogar Veranstalterin Birgit Nickel kommt auf eine Séance vorbei, um sich die Karten legen zu lassen. Die Hochzeitsplanerin, die auch einen Stand auf der Messe hat, kommt eigentlich aus einem anderen Metier: Bis 2005 betrieb sie ein Reisebüro. Die Hochzeits-Branche liege ihr als bekennende Romantikerin aber mehr, sagt sie. Die Vorbereitungen zur Messe dauerten rund drei Monate und das Konzept, die Veranstaltung sie in die stuckverzierten Räume der Schloss-Orangerie zu holen, sei voll aufgegangen: „Man kommt rein und es ist gleich in ganz anderer Stimmung, als in gewöhnlichen Messe-Räumlichkeiten. So viel feierlicher“, so Hochzeitsplanerin, die auch schon Trauungen in Venedig, Rom, Paris und anderswo ausgerichtet hat.

08.11.1995 - Berliner Zeitung - Spandau
Vorschußlorbeeren für künftigen Bezirkschef
Die Wahrsagerin Elvira Uschinsky sah Hauffs Gehen voraus und prophezeit jetzt goldene Zeiten mit Birkholz Matthias Kunert
Konrad Birkholz (CDU) ist noch keinen Tag im Amt, da bekommt er schon ein dickes Lob für seine Arbeit als Bezirksbürgermeister - von der Wahrsagerin Elvira Uschinsky.
Rückblende:
Sommer 1994. Die Sozialdemokraten haben gerade per Urwahl einen neuen Bundesvorsitzenden gekürt und singen landauf-landab: "Jetzt geht's lo-hos, jetzt geht's lo-hos!" Auch in Spandau ist die kleine SPD-Welt in Ordnung. Bezirksbürgermeister Sigurd Hauff, der am 26. August 1992 sein Amt angenommen hatte, ist auf dem Höhepunkt seiner Anerkennung. Niemand würde jetzt über das Ende seiner Amtszeit spekulieren. Doch ohne es zu ahnen, hatte er längst Bergfest gefeiert Eine in Spandau hatte es schon damals gewußt: Am 22. Juli 1994 porträtierte die Spandau-Rundschau die Wahrsagerin Elvira Uschinsky. Mit dem Pendel über dem Foto von Hauff ermittelte sie damals, daß er und auch seine Partei das Bürgermeisteramt verlieren würden.
Was würde die Zukunftsexpertin jetzt über Konrad Birkholz und Spandaus Perspektive unter CDU-Regentschaft herausfinden?
Elvira Uschinsky hat in den vergangenen 15 Monaten, seit sie uns das erste Mal Auskunft gab, selbst einige harte Schläge vom Schicksal hinnehmen müssen. Doch die schwere Krankheit ihres Mannes, Ärger mit mißgünstigen Nachbarn, Probleme mit Ämtern haben ihr nicht den Mut und den Glauben an ihre besonderen Fähigkeiten genommen. Zwar hat sie das Gewerbe der Wahrsagerei abgemeldet, weil sie dieses Geschäft jetzt "nicht mehr zu Hause und nicht mehr ständig" betreibe. Doch auf Anforderung steckt sie an den Wochenenden Pendel und Karten in ihre Handtasche und fährt nach Zehlendorf, Schöneberg oder Pankow, "um Menschen zu helfen".
Das Pendel beschreibt im Uhrzeigersinn Kreise und Ellipsen über dem Porträt des Noch-Wirtschaftsstadtrates Konrad Birkholz. Daraus erfährt die Kundige allerhand Gutes für den Mann, den sie "persönlich überhaupt nicht" kennt. Demnächst erwarte ihn "eine hohe Ehrung oder Auszeichnung", er werde "mit Erfolg einen Bau stoppen", aber "nicht so viel Glück mit der Parkraumbewirtschaftung" haben. Er habe Freunde in Bonn, die ihn dorthin holen wollten, das wäre "negativ für Spandau". Alles, was er anpacke, werde ihm auch gelingen. Der heute 47jährige Birkholz werde "die Liebe der Spandauer erringen und zweimal wiedergewählt". Sagt das Pendel. Sagt Elvira Uschinsky.


home

Blog Linktausch Rank - Mitglied 'elli'

TrafficRank.de kostenlose Statistik mit PageRank-Anzeige ohne Toolbar